Bergbahnen Nauders garantieren dank Großinvestition Schneesicherheit und Saisonstart
Ein neuer Speicherteich verheißt Schneesicherheit: 2/3 aller Abfahrten des Skigebiets-Geheimtipps am Reschenpass können ab der kommenden Wintersaison technisch beschneit werden.
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70 Kilometer an Pisten bieten die Bergbahnen Nauders ihren Kunden, das Bergkastel-Skigebiet gilt nach wie vor als Qualitäts-Geheimtipp. Und es besteht berechtigte Hoffnung, dass der Erfolgslauf verlängert wird. Denn die Nauderer setzen ihre konsequente Investitionspolitik auch heuer fort. Mit der Errichtung eines rund 87.000 Kubikmeter großen Speicherteiches an der Grenze zu Südtirol wird die technische Beschneiungsanlage des Bergkastel-Skigebietes maßgeblich aufgerüstet. Gleichzeitig verdoppelt man die Anzahl der Schneekanonen und Schneilanzen im gesamten Skigebiet. Kostenpunkt des Gesamtprojektes: 4,2 Millionen Euro. Es handelt sich dabei um die größte Einzelinvestition, die von den Nauderer Bergbahnen bisher in ein Beschneiungssystem gesteckt wurde.
Beschneiungsleistung verdreifacht
Die Schneeanlage spielt technisch alle Stücke. So wird das System der Firma Techno Alpin vollautomatisch von einem Zentralrechner gesteuert. Durch den Bau des neuen Speicherteiches auf 2050 Meter Seehöhe beheben die Nauderer zudem ihre chronische Wassernot. Bisher war man auf eine reine Entnahme aus Bächen angewiesen. Ab Anfang November 2008 schöpft man im Speicherteich praktisch aus dem Vollen. Zur Verdeutlichung: Standen den Pistenchefs der Bergbahnen bisher rund 80 Sekundenliter an Schneiwasser zur Verfügung, so wird dieser Wert nun mehr als verdreifacht. “Das entpsricht einer Schneileistung von 2 Badewannen voll Wasser pro Sekunde”, veranschaulicht Heinz Pfeifer die neu gewonnene Kapazität. Der Geschäftsführer der Bergbahnen Nauders kann mit seinem Team pünktlich zum Saisonstart zwei Drittel aller Abfahrten mit technisch produziertem Schnee bedecken. “Vorausgesetzt, die Temperaturen stimmen. Aber dank unserer Höhenlage waren wir in Bezug auf die klimatischen Einflüsse auch in den vergangenen Jahren durchaus bevorzugt”, so Pfeifer. Mit der Tscheyeck-Bergstation (2.880 m) reichen die Beschneiungsleitungen bis zum höchsten Punkt des Skigebietes.
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